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Wann es sich lohnt ein Inkassobüro zu beauftragen

Wann es sich lohnt ein Inkassobüro zu beauftragen

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Das sind die Aufgaben eines Inkassounternehmens

Inkassounternehmen sind Unternehmen, die sich mit dem Einzug von Forderungen beschäftigen. Sind Forderungen ausstehend, so kann das Unternehmen, welches diese hat (Gläubiger) die Eintreibung der Forderungen einem anderen Unternehmen auftragen. Dieses Unternehmen kümmert sich dann, um das Inkasso und versucht sie beim Schuldner einzutreiben.

Inkassounternehmen beauftragen – das gilt es zu beachten

Achten Sie darauf, nur ein seriöses Inkassobüro zu beauftragen. Den richtigen Partner erkennen Sie vor allem daran, dass er ein registriertes Inkassounternehmen führt. Seriöse Unternehmen haben sich auch einen guten Ruf im Laufe der Zeit erarbeitet. Prüfen Sie in Ihrem Bekanntenkreis, welche Erfahrungen diese mit seriösen Inkassounternehmen gemacht haben. Bewertungen aus dem Internet sind mit Vorsicht zu genießen. Zu einfach ist es heutzutage in Zeiten von gekauften Bewertungen auf Social Media, diesen noch Glauben zu schenken.

Haben Sie einen Partner gefunden, der Sie als Mandant betreut, dann lohnt es sich, die genaue Gebührenstruktur zu prüfen. Sind zusätzliche Kosten mit bestimmten Leistungen verbunden? Diese und ähnliche Fragen sind wichtig, um abzuwägen, ob sich sich überhaupt lohnt, Forderungen per Inkasso einzutreiben.

Und egal, ob Inkassobüro Hannover oder Berlin: Achten Sie auf schwarze Schafe. Meist sind das nicht-registrierte Inkassounternehmen. Diese zu beauftragen kann dazu führen, dass Sie in einer rechtlich bedenklichen Zone agieren.

Eine kleine Überlegung – hier lohnt sich ein Inkassounternehmen

Unbezahlte Rechnungen sind ärgerlich. Man hat gegenüber einem Kunden offene Forderungen und hat mit dem Geld schon gerechnet. Eine erste Mahnung, das gerichtliche Mahnverfahren und der gerichtliche Mahnbescheid sind fruchtlos geblieben. Nun soll ein Inkassounternehmen die Forderung eintreiben, der Gläubiger soll Ihnen, dem Schuldner, gegenüber durch Inkasso begleichen.

Das lohnt sich aber nicht immer. Vor allem geht es um den organisatorischen Aufwand. Ist man nur ein kleines Unternehmen, dann ist der organisatorische Aufwand gleich groß, unabhängig von der Höhe der Schulden. Somit lässt sich festhalten: Je höher die Schulden, desto geringer wird der organisatorische Aufwand in Relation zu den Schulden, egal ob für das Unternehmen selbst oder das Inkassobüro. Zusätzlich gilt die Überlegung: Wie wahrscheinlich ist es, dass der Schuldner die an ihn gestellten berechtigten Forderungen begleichen kann? Ist der Schuldner völlig blank, dann wird das Eintreiben der Schulden unwahrscheinlich. Der Aufwand und die weiteren Kosten, die das Inkassobüro hat, bleiben stehen. Nur, wenn der Kunde des Unternehmens grundsätzlich liquide ist, kann es sich lohnen, ein Inkassounternehmen zu beauftragen.

Zusammenfassend kann man sagen: Je größer die Forderung ist, die der Gläubiger gegenüber dem Schuldner hat und je größer die Wahrscheinlichkeit der Schulden ist, desto sinnvoller ist es, ein Inkassounternehmen zu beauftragen.

Das sind die Alternativen zu einem Inkasso-Unternehmen

Es muss nicht immer ein Inkassounternehmen sein. Manchmal reicht es auch, einen Rechtsanwalt damit zu beauftragen, durch ein Schreiben eine Zahlung zu forcieren. Auch ein Gespräch mit dem Schuldner und eine Einigung auf eine teilweise Zahlung der Rechnung kann ein gangbarer Weg sein. Bei geringen Schulden lohnt es sich, die Inkasso einfach abzuschreiben und den Kunden in Zukunft nicht mehr zu beliefern.

Inkasso von Profis eintreiben zu lassen, ist wohl die erfolgversprechendste Variante. Aber wie schon oben erwähnt, sind damit Gebühren verbunden. Verständlich, wird doch der beauftragte Dienstleister selbst Kosten haben, die bei einer Beauftragung entstehen und er ausgleichen muss.