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Wo sich Apfel Secco als kreative alkoholfreie Alternative besonders gut eignet

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Wo sich Apfel Secco als kreative alkoholfreie Alternative besonders gut eignet

Viele Genießer haben noch nie vom deutschen Pendant zum französischen Cidre gehört: dem Apfel Secco. Mancher Urlauber mit einem Faible für Großbritannien-Reisen hat vielleicht schon einmal den britischen oder irischen Cider aus Äpfeln gekostet. In diesem Fall wird es Zeit, dass Sie auch dem deutschen Apfel Secco Reverenz erweisen, denn er ist ausgesprochen köstlich. Viele einheimische Apfelsorten haben ein individuelles Aroma, das sich für seine Herstellung eignet.

Ein nicht vergorener Apfel-Secco stellt die alkoholfreie Alternative zum klassischen Gläschen Wein oder anderen Spirituosen dar. Doch aufgepasst! Der normale Apfel Secco enthält – je nach Marke und Hersteller – zwischen 6 und 12 Prozent Alkohol. Er wird daher als Perlwein deklariert. Auch wenn es in diesem Text vorrangig um die alkoholfreie Alternative des Apfel Seccos geht, sollten wir uns zunächst die Herstellung beider Apfel Secco-Sorten ansehen.

Wie wird Apfel Secco hergestellt?

Üblicherweise wird Apfel Secco aus Obst von Streuobstwiesen gewonnen. Dafür werden gerne alte Obstsorten wie Roter Boskoop, Elstar, Kaiser Wilhelm oder Ontario genutzt. Der Grund dafür ist simpel: Es handelt sich dabei um besonders aromatische Apfelsorten, die einen ausgeglichenen Säuregehalt aufweisen. Beim Apfel Secco geht es nämlich darum, einen leichten und ausgewogenen Säuregehalt zu erzielen. Zugleich möchten die Hersteller den Gaumen von Genießern mit interessanten Apfel-Aromen verwöhnen.

Die Farbe von Secco aus Äpfeln kann je nach Sorte von einem hellen Gelb bis ins Gelblich-Bräunliche reichen. Um eine möglichst hohe Aromadichte zu entfalten, müssen die Äpfel bei der Ernte den optimalen Reifegrad haben. Durch moderne Kellerei-Techniken wird der Geschmack des Apfel-Seccos stabil gehalten. Um herrlich spritzig zu sein, wird der Apfel Secco mit Kohlensäure versetzt. Die alkoholische Variante wird daher als Perlwein deklariert. Wie beim Wein auch, werden die so hergestellten Seccos als “extra trocken”, “trocken” und “fein-herb” bezeichnet. Der Säuregehalt der Äpfel ist unterschiedlich.

Der alkoholfreie Apfel Secco

Auch für die alkoholfreie Alternative zum Perlwein-Secco aus Äpfeln sind nur die allerbesten Äpfel gut genug. Zur Verarbeitung gelangen nur sortenreine und optimal reife Apfelsorten. Die reifen Früchte werden erntefrisch verarbeitet. Um keine Gärung einzuleiten, wird ein kaltsteriles Herstellungsverfahren für den alkoholfreien Apfel Secco angewendet. So kann der gewonnene Apfelsaft gar nicht erst vergären. Der unvergleichliche Geschmack von alkoholfreiem Apfelsecco ist durch ein ausgeglichenes Säure-Süße-Verhältnis gekennzeichnet.

Der alkoholfreie Secco aus Äpfeln wird in traditioneller Handarbeit veredelt und mit Kohlensäure verperlt. Er wird jedoch – anders als sein alkoholischer Kollege – nicht mit Sulfiten versetzt, um konserviert zu werden. Die alkoholfreie Alternative zum Cidre oder Cider wird als fein verperlter Genuss im Sekt- oder Weinglas serviert. Selbst ausgemachte Gourmets lieben den prickelnden Genuss von kaltgepresstem Apfelsaft, der als spritzige Erfrischung ohne Alkohol abgefüllt wurde. Die Flaschenform des Herstellers ist bewusst so gewählt, dass sie an Sekt oder Wein erinnert. Die Flaschenform suggeriert bereits, dass es sich um ein Genussmittel und keinen Durstlöscher handelt.

Welche Anlässe passen zum alkoholfreien Apfel-Secco?

Serviert wird der alkoholfreie Apfelsaft nach Secco-Art natürlich standesgemäß: im Wein- oder Sektglas. Immer mehr Genießer kommen dahinter, dass Genussfreuden und Feierlaune nicht nur mit alkoholischen Genüssen begleitet werden können.

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Gute Laune stellt sich auch bei einem exquisiten Essen mit der alkoholfreien Secco-Alternative ein. Wo Genießer zu Gast sind, die authentische Genüsse zu schätzen wissen, punktet der Secco besonders hoch. Doch mit einem exquisiten Essen müssen keine exotischen Luxus-Menüs gemeint sein. Viele Menschen schätzen eine authentische deutsche Küche. Wird diese phantasievoll zubereitet, schmeckt sie vielen Menschen besser als Austern, Froschhenkel oder Weinbergschnecken.

Zur Abwechslung können Catering-Services oder Veranstalter diese flüssige Apfel-Delikatesse neben anderen Alkoholika auf einer Jubiläums- oder Betriebsfeier anbieten. Oftmals sind bei solchen Gelegenheiten Menschen anwesend, die anschließend noch Auto fahren müssen. Diesen Menschen sollte nicht zugemutet werden, den Abend nur mit Mineralwasser, Orangensaft und Cola verbringen zu müssen. Viele Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Alkohol trinken, wären ebenfalls dankbar, wenn die Angebotspalette alkoholfreier Getränke an der Bar um diese Variante erweitert werden würde.

Die alkoholfreie Variante des deutschen Cidre-Konkurrenten verspricht ein genauso reizvoller Genuss zu sein, wie die alkoholhaltige Perlwein-Cuvee aus Äpfeln. Anlässe zum Servieren eines Apfel Seccos gibt es aber auch sonst reichlich. Alle Festivitäten und Familienfeiern können mit diesem spritzigen Getränk verschönt werden. Auf einem offiziellen Empfang muss auch nicht immer Sekt gereicht werden. Zu einer Vormittags-Matinee im Kino oder Theater passt ein Apfelsecco wunderbar. Auch zu leichtem Fingerfood oder Blattsalaten mit Ziegenkäse passt nichts besser als ein aromatischer und alkoholfreier “Apple Cider”-Verwandter aus deutscher Herstellung. Die Apfel-Secco-Flasche kann geöffnet werden, um Brunch-Gästen einen leckeren und spritzigen Aperitif ohne Alkoholgehalt zu kredenzen. In diesem Falle sollte der Secco gut gekühlt serviert werden.

Ein Secco aus Äpfeln wird nicht zum Durstlöschen genutzt. Es soll stattdessen Genießer-Qualitäten verkörpern. Ein paar erklärende Worte vor dem gegenseitigen Zuprosten würden gut dazu passen. Alkoholfreier Apfel-Secco ist ungemein erfrischend. Zudem kann er auch den sommerlichen Elektrolytverlust etwas abmildern – insbesondere in gut gekühlter Form. Er ist daher das ideale Sommergetränk für jeden geselligen Abend im Kleingarten. Der perlende Secco passt gut zu Grillfesten und festlichen Familienfeiern. Er macht sich bestens bei einem veganen Gourmet-Dinner oder zum bodenständigen Spätzle-Gericht. Bei einer Kommunion oder Konfirmation dürften sogar Kinder ein Glas alkoholfreien Secco erhalten. Nur den ganz Kleinen sollte man lieber Apfelsaft oder Schorle anbieten.

Dabei erhebt sich bei manchem die Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Apfelschorle, einem Most aus Äpfeln und einem Secco?

Unterschiede zwischen Apfelschorle, Apfelmost und Apfel Secco

Kenner werden sofort erkennen, dass ein feiner Unterschied zwischen einem Apfelschorle, einem Most und einem Apfel Secco besteht, auch wenn die Trink-Anlässe ähnlich sein können.

Was kennzeichnet einen Apfelmost?

Apfelschorles und Apfelsecco werden aus frischem Apfelsaft hergestellt. Dieser wird auf unterschiedliche Weise mit Kohlensäure versetzt. Anders verhält es sich beim Apfelmost. Er wird mit einer Reinzuchthefe, manchmal auch mit einem Mostveredler zu dem gemacht, was ins Bembele kommt. Most ist gegorener Apfelsaft. Dieser kann zwischen fünf und sieben Prozent Alkohol entwickeln. Seine Spritzigkeit entsteht mit Hilfe einer durch Hefe eingeleiteten Gärung. Diese schreitet mit der Zeit fort. Die Spritzigkeit von Apfelschorle ist der Kohlensäure und einer Zitronenscheibe zu verdanken. Beim Secco ist es die feine Perlung der Kohlensäure. Vergoren ist keiner von beiden.

Was macht ein Apfelschorle aus?

Beim Apfelsaftschorle sind unterschiedliche Mischverhältnisse mit dem verwendeten Mineralwasser möglich. Oftmals wird der Apfelsaft beim Schorle 1:1 verdünnt. Meist nutzen Restaurants klaren Apfelsaft zur Herstellung eines Apfelschorles. Eher selten steht der naturtrübe Apfelsaft auf der Speisekarte. Dieser ist deutlich aromatischer. Die Mischung mit Mineralwasser kann daher auch anders ausfallen. Apfelschorles aus trübem Apfelsaft finden sich meist in Restaurants mit gehobenerem Standard.

Bei der Zusammenstellung von Apfelschorle werden Mineralwasser und Apfelsaft vermischt. Der Apfelsaft wird also verdünnt. Frucht-Schorles gelten als isotonische Getränke. Sie sind idealer Durstlöscher für Sportler, Wanderer und kleine Kinder. Die Verdünnung mit Mineralwasser mindert zudem den nicht unbeträchtlichen Kohlenhydratwert des Apfelsafts. Egal, ob zur Herstellung von Apfelschorle ein stilles, ein mittelstark oder stark mit Kohlensäure versetzter Apfelsaft verwendet wird: Es ist und bleibt ein Apfel-Schorle. Dieses wird meist unmittelbar vor dem Genuss zusammengestellt. Es gibt aber auch fertige Apfelschorles in der Flasche oder Dose.

Was unterscheidet den Apfel Secco davon?

Im Gegensatz dazu wurde der Secco bereits fertig zubereitet auf eine Flasche gefüllt. Bei seiner Herstellung kommt es deutlich mehr darauf an, dass die Duft- und Aroma-Werte der verwendeten Äpfel zum Tragen kommen. Verwendet werden nur erstklassige und vollreife Äpfel. Oft haben die verwendeten kaltgepressten Äpfel Bio-Qualität. Sie sind also ungespritzt. Die Kohlensäure in einem Frucht-Secco ist deutlich feinperliger.

Ein Apfelsecco enthält tatsächlich zu 99 Prozent Apfelsaft. Er wird folglich nicht mit Wasser oder Mineralwasser verdünnt. Der Apfelgeschmack ist daher deutlich intensiver. Außer reinem Apfelsaft und Kohlensäure können noch Ascorbinsäure als Antioxidationsmittel, Zitronensäure als Säuerungsmittel und – bei alkoholischen Seccos – Sulfite als Konservierungsstoffe enthalten sein. Die alkoholfreie Alternative kommt völlig ohne die umstrittene Schwefelung aus.

Und was ist mit einem Apple Cider? In einem alkoholfreien Apfel-Cider gesellt sich ebenfalls Hefe zum Apfelsaft. Auch hier absichtsvoll wird eine Gärung angestoßen, ähnlich wie beim Most.

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