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Warum Klärschlammverbrennung besser ist als Ihr Image

Hier erfahren Sie alles über die Klärschlammverbrennung und warum sie besser ist, als ihr bisheriges Image bis jetzt war.

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Klärschlammverbrennung – Das steckt dahinter

Jeder Mensch produziert Schadstoffe und gefährliche Abfälle. Sei es direkt oder indirekt. Der eine mehr, der andere weniger. Auch der umweltbewussteste Bürger hat Anteil daran. Vor allem über das Abwasser würden viele Stoffe ins Grundwasser gelangen, die uns über Kurz oder Lang krank machen würden und ein Leben aufgrund von Vergiftung verunmöglichen würden, wenn man diese bedenkenlos in die Natur leiten würde.

Abwasser kann aber gereinigt werden. Dies geschieht in Kläranlagen. Mittels unterschiedlicher Methoden und Techniken kann aus verunreinigtem Wasser irgendwann wieder Trinkwasser entstehen. Die Reststoffe, die in Kläranlagen als Abfall entstehen, müssen allerdings entsorgt werden.

Dieser sogenannte Klärschlamm enthält allerdings auch wertvolle Stoffe, die früher vor allem zur Düngung von landwirtschaftlichen Ackerflächen verwendet wurden. Allerdings hat der Gesetzgeber dieser Verwendung zum Glück einen Riegel vorgeschoben. Denn mit dem wertvollen Klärschlamm gelangten auch Giftstoffe auf die Felder und damit in den Nahrungskreislauf.

Wohin also mit dem Klärschlamm? Eine Möglichkeit ist es, den Klärschlamm in einer Anlage zu verbrennen. Die hohen Temperaturen führen dazu, dass die Giftstoffe vollständig zerstört werden und somit nicht mehr in den Trinkwasserkreislauf oder Nahrungskreislauf gelangen können.

Eine besonders elegante Alternative ist es, bei der Klärschlammverbrennung Energie zu gewinnen.

Kann man aus Klärschlamm Energie gewinnen?

Man kann aus Klärschlamm mittels Klärschlammverbrennung Energie gewinnen. Diese Methode ist zudem wirtschaftlich rentabel.

Dabei gilt es zwei Varianten zu unterscheiden, den Klärschlamm zu verbrennen, die verschiedenen Vorteile und Nachteile haben.

Die Monoklärschlammverbrennung ist die eine Möglichkeit. Dabei besteht der Vorteil darin, dass Phosphor, welcher im Klärschlamm enthalten ist, durch die Anlage zurückgewonnen werden kann. Phosphor ist ein wertvolles Element, welches unter anderem zum Düngen in der Landwirtschaft genutzt wird.

Bei der Mitverbrennung des Abwasserschlamms in Anlagen wird der gesamte Klärschlamm zusammen mit anderen Materialien verbrannt. Der Nachteil ist, dass kein Phosphor gewonnen wird. Allerdings ist die Anlage flexibler nutzbar, da keine Trennung nach Eingangsstoffen notwendig ist. Dabei können verschiedene Arten genutzt werden. Üblich sind Kraftwerke, aber auch in Zementwerken kann Klärschlamm lukrativ verbrannt werden.

Bei beiden Verfahren kann zusätzlich Energie gewonnen werden. Die Hitzeenergie wird wie in Kraftwerken üblich, zur Stromerzeugung genutzt.

Somit kommt die Klärschlammverbrennungsanlage doppelt für die Umwelt zum Einsatz: Einmal zur Entsorgung des Schlamms und zur Erzeugung von Strom.

Anbieter von Klärschlammverbrennung – Achten Sie auf diese Dinge

Die Verbrennung von Klärschlamm ist eine hochkomplexe Technik. Bei der Einrichtung einer Anlage für die Verbrennung müssen viele Aspekte berücksichtigt werden. Die ideale Technik muss eruiert werden, die Logistik der Zulieferer von Klärschlamm, selbstverständlich auch der Standort der Verbrennungsanlage, die Entsorgung der Asche bedacht werden. Auch viele gesetzliche Hürden müssen genommen werden, Umweltschutzauflagen und Verhandlungen mit der Verwaltung der jeweiligen Stadt.

Eine Möglichkeit ist auch, bereits vorhandene Anlagen zu modernisieren und somit für die Klärschlammentsorgung umzurüsten.

Wenn Sie nun vorhaben, Ihre eigene Verbrennungsanlage für die Nutzung der Klärschlämme zu nutzen, sollten Sie sich an einen erfahrenen Anbieter wenden, der bereits langjährige Erfahrung in dieser Branche hat.

Dieser kann Sie beraten und überhaupt erst eruieren, ob eine Klärschlammverbrennung für Sie lukrativ ist.