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Warum es sich meist nicht lohnt einen Kleintraktor gebraucht zu kaufen

Warum es sich meist nicht lohnt einen Kleintraktor gebraucht kaufen

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Kleintraktor kaufen – Darauf sollten Sie achten

Kleintraktoren erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie sind im Vergleich zu großen Traktoren deutlich günstiger, entlasten den Menschen aber bei vielen Dingen, die dieser sonst in mühevoller Arbeit erledigen müsste. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten, bevor Sie sich für das eine oder andere Modell entscheiden. Wir geben Ihnen ein paar Kriterien an die Hand, die die Entscheidung erleichtern und helfen sollen, den passenden Traktor zu finden.

Der Preis eines Kleintraktors ist ein entscheidender Faktor. Allerdings sollte der Preis stets mit dem angedachten Nutzen verglichen werden. Wer den Traktor nur braucht, um einmal im Jahr damit Schnee zu räumen, der fährt billiger, wenn er lieber einen Schneeräumdienst engagiert. Allerdings kann ein Kleintraktor, je nach Ausstattung, für viele Dinge genutzt werden. Je mehr Anwendungsfälle es gibt, desto eher amortisiert sich der Preis. Dies zeigt sich gut an Kommunaltraktoren. Gemeinden setzen ihre Kommunaltraktoren für viele Anwendungen ein, was zu einer schnellen Amortisation des Preises führt.

Ein weiteres wichtiges Ausstattungsmerkmal ist Allrad. Der Vorteil von Allrad ist, dass damit auch auf ungünstigem, rutschigem Untergrund gearbeitet werden kann. Der Allrad sorgt nämlich dafür, dass nicht nur eine Achse, sondern beide angetrieben werden. Somit hilft der Allrad etwa dabei, wenn der Traktor festsitzt, etwa auf losem Gestein. Der Allrad beeinflusst den Preis, sie sollten sich also überlegen, ob Sie Allrad tatsächlich benötigen oder auf Allrad verzichten können.

Eine der Hauptmerkmale eines Traktors ist der Frontlader. Mit einem Frontlader können Schutt, Erde und Gestein bequem und schnell von einem Ort zum anderen transportiert werden.

Kleintraktoren bieten die Möglichkeit, neben einem Frontlader auch andere Geräte, etwa zum Mähen, Kehren und Räumen anzubauen.

Ebenfalls wichtig ist die Möglichkeit zur Nutzung von Arbeitsgeräten, etwa zur Holzernte. Diese können dann zum Ort transportiert werden, an welchem die Arbeiten stattfinden.

Kleintraktor mit oder ohne Kabine? Der Vorteil einer Kabine ist, dass der Fahrer bei schlechter Witterung geschützt ist. Allerdings ist es im Sommer angenehmer, ohne Kabine zu arbeiten. Die Hersteller bieten dabei variable Modelle an, bei denen die Kabine entfernt werden kann.

Apropos Hersteller: Marken gibt es viele. Egal ob Iseki, Kubota, Mercedes-Benz, Massey Ferguson oder New Holland: Jede Marke hat ihre Stärken und Schwächen.

Kleintraktor gebraucht kaufen oder neu?

Wer vor der Entscheidung steht sich einen Traktor zu kaufen, der hat die Wahl zwischen neu oder gebraucht. Vor allem gebrauchte Kommunaltraktoren werden immer wieder zum Verkauf angeboten. Diese sind aber meist nicht in einem guten Zustand, da sie genutzt werden, bis sie “auseinanderfallen”. Grundsätzlich kann man sagen, dass ein gebrauchter Traktor den Bastler anspricht. Wer sich nicht scheut, Zeit und Geld zum Beispiel in einen guten gebrauchten Traktor von Kubota zu investieren, der bekommt ein gutes Gerät. Er sollte sich aber im Klaren sein, dass er auch einmal selbst reparieren muss.

Werden die Kleintraktoren neu gekauft, hat das viele Vorteile gegenüber gebrauchten Kleintraktoren: Garantie, neueste Technik und Versorgung mit Ersatzteilen.

Dank Globalisierung und Konkurrenz sind viele Modelle mittlerweile zu Preisen zu bekommen, die deutlich unter dem liegen, was man an Preisen vor 30 Jahren zu zahlen hatte.