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11 Gründe warum es Sinn macht Vegan zu leben

In diesem ausführlichen Artikel erfahren Sie detailliert alles wissenswerte über die elf Gründe warum es Sinn macht Vegan zu leben

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Das Wort “vegan” ist in aller Munde. Doch nicht jeder Mensch ernährt sich auf diese Art und Weise. Dabei hat der vegane Lebensstil viele Vorteile für Mensch und Tier. Wir nennen Ihnen 11 Gründe, wieso es sinnvoll ist, vegan zu leben.

1 – Vegan zu leben ist der beste Tierschutz

Vegan leben ist für viele Menschen unvorstellbar. Schnitzel und Käse sind einfach viel zu beliebt. Doch mit unserem massiven Konsum von Fleisch und Milchprodukten leiden jährlich Milliarden Tiere. Pflegen wir hingegen einen veganen Lebensstil, so kann jeder Mensch pro Jahr circa 100 Tiere retten.

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Auch der ungeliebten Massentierhaltung wird mit dem Verzicht von Fleisch und Milch entgegengewirkt. Tiere werden auf engstem Raum gehalten und häufig schmerzhaft geschlachtet. Ausreichend Wasser, Tageslicht und frische Luft sind Mangelware. Dies gilt so weit, dass männliche Küken lebendig geschreddert werden, weil sie nicht das passende Geschlecht aufweisen. Doch dies ist nur ein Bruchteil der Brutalitäten, die die Tierindustrie mit sich bringt.

Wissenswert: Egal welche Haltungsform gewählt wird, die Tiere werden nur in den seltensten Fällen so gehalten, dass es ihnen auch wirklich gut geht. Sie sind in der Lebensmittelproduktion einfach nur Nutztiere – der genussvolle Patty auf unserem Burger.

Doch nicht nur der Konsum von Fleisch und Milchprodukten ist bedenklich, sondern auch die Kleidungsindustrie. Auch hier ist es ratsam, zum Wohle der Tiere, vegane Jacken und vegane Kleidung zu wählen. Die geliebte Lederjacke muss allerdings nicht aus dem Kleiderschrank verschwinden. Es reicht bereits, keine neuen Lederschuhe und -jacken zu erwerben.

Ebenfalls in Sachen Kosmetik werden Tiere gequält. Tierversuche sind keine Seltenheit, wie große Konzerne immer wieder unter Beweis stellen. Mascara, Lipgloss und Hautcremes gibt es inzwischen in vielen veganen Varianten, sodass auch hier ein Wechsel sinnvoll ist. Dies gilt auch für Shampoo, Duschgel und weitere Produkte des täglichen Bedarfs.

2 – Veganer ernähren sich oftmals bewusster

Menschen, die einen veganen Ernährungsstil verfolgen, ernähren sich häufig bewusster. Das liegt nicht zuletzt an der genauen Planung der einzelnen Mahlzeiten. Doch es landen auch deutlich weniger Transfette auf dem Teller, welche freie Radikale begünstigen, die für die Hautalterung und Stress verantwortlich sind. Zudem benötigt Fleisch die meiste Energie in der Verdauung. Dies schlägt sich negativ auf unsere körperliche Leistungsfähigkeit sowie auf unsere Ausstrahlung aus.

3 – Ein Genuss für die Darmgesundheit

Nicht nur unser Erscheinungsbild erfreut sich am Verzicht von Fleisch. Auch der Darm profitiert davon. Durch vegane Lebensmittel und Lebensformen werden viel mehr Faser- und Ballaststoffe aufgenommen. Ihr Stuhlgang ist regelmäßiger und der Stoffwechsel wird gezielt angeregt. Dies wirklich sich auf Dauer positiv auf die Gesundheit aus.

4 – Das Fleisch der Lebensmittelindustrie ist oft verseucht

Bakterien, Kot, Parasiten und andere Flüssigkeiten können sich am Fleisch befinden. Der Fäulnisprozess tritt direkt nach der Schlachtung der Tiere ein. Fisch verfault sogar noch schneller als Fleisch. Zudem ist es der Lebensmittelindustrie möglich, abgelaufenes Fleisch noch einmal neu zu verschweißen. Wir essen häufig Fleisch und Fisch, merken aber nicht, dass diese Lebensmittel mitunter schon verdorben sind. Wir nehmen unbewusst schlechte Lebensmittel auf, die unserer Gesundheit schaden.

5 – Vegan leben ist Umweltschutz

Vegan zu leben und vegane Lebensmittel und vegane Kleidung zu konsumieren bedeutet auch, die Umwelt zu schützen. Bei der Produktion von Fleisch und Co. werden horrende Massen an Treibhausgasen freigesetzt. Dieser Ausstoß wird drastisch mit einem veganen Lebensstil vermindert. Folglich werden weniger Tiere benötigt, die weniger fressen und weniger Methan ausstoßen.

6 – Der eigene Körpergeruch verbessert sich

Wir setzen uns bei einer karnivoren Ernährungsweise diversen Fäulnisprozessen aus. Diese begünstigen einen unangenehmen Körpergeruch. Wer sich vegan ernährt, wird mit der Zeit deutlich besser riechen. Dies kommt nicht nur einem selbst, sondern auch dem Umfeld zu Gute. Ob wir einen Menschen mögen, liegt häufig am Geruch. Mimik, Gestik und Worte sind nur Nebensache.

7 – Goodbye Gewissensbisse

Immer mehr Menschen entwickeln ein Mitgefühl mit den Tieren, welche regelmäßig auf unseren Tellern landen. Sie können das Schnitzel häufig sogar gar nicht mehr so richtig genießen, weil sie sich fragen, wo es herkommt und wie es gelebt hat. Doch diese Gewissensbisse haben ein Ende, sobald Sie sich für den Veganismus entscheiden. Das Essen, was Sie sich in Zukunft zubereiten, wird nicht nur gesünder, sondern vor allem auch ethisch vertretbar sein.

8 – Neue Geschmackserlebnisse

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In vielen Haushalten kommt stets dasselbe auf den Tisch. Das liegt vor allem auch an der fehlenden Kreativität. Die Gerichte werden zur Gewohnheit, sorgen jedoch häufig für Langeweile auf den Tellern. Wer seine Ernährung umstellt, ob vegan oder vegetarisch, ist dazu angehalten, auch einmal neue Gerichte zu probieren. Bisher unbekannte Getreide-, Bohnen- und Gemüsesorten landen in Pfanne, Topf und Backofen. Auch Pflanzendrinks, Tofu und Co. können den Gaumen bereichern und für eine willkommene Abwechslung sorgen.

Tipp: Die vegane Küche ist vielseitig, lecker und gesund. Vegane Lebensmittel sind keine Seltenheit mehr in den Supermärkten. Auch Restaurants und Cafés sind häufig sehr gut ausgestattet, sodass der vegane Lifestyle keinesfalls als Verzicht, sondern eher als Bereicherung angesehen werden kann.

Sie sind ein Fan von Burgern? Kein Problem! Im Internet finden sich diverse Rezepte für vegane Burgervarianten. Auch andere geliebte Produkte können ganz leicht ersetzt werden, wie beispielsweise Reibekäse, um den Auflauf zu verfeinern. Quiches, Curry, Torten und viele weitere Optionen bleiben Veganern nicht verwehrt.

9 – Vegan zu leben fördert die soziale Gerechtigkeit

Die vegane Lebensweise könnte dem Welthunger entgegenwirken. Zum einen können die Futtermittel, die an die Tiere verfüttert werden, direkt vom Menschen gegessen werden. Zum anderen kann die Fläche, welche zur Tierzucht genutzt wird, zum Anbau von weiteren Nahrungsmitteln dienen. So würde auch die Regenwaldrodung gemindert werden.

Wissenswert: Die Herstellung von tierischen Produkten ist mehr als ineffizient. Zur Herstellung von 1 Kilogramm Protein aus Fleisch werden circa 133 Kilogramm Trockenfutter benötigt. Davon würden bereits einige Menschen satt werden.

10 – Vorbildfunktion übernehmen

Bei diesem Punkt geht es keinesfalls darum, andere Menschen vom veganen Lebensstil zu überzeugen. Doch das positive Vorleben der nachhaltigen und gesunden Ernährungsform kann bereits Früchte tragen. Besonders bei Kindern, die noch kein festes Essverhalten etabliert haben, ist diese Vorbildfunktion wichtig. Sie lernen bereits in jungen Jahren, dass es nicht in Ordnung ist, regelmäßig Fleisch, Fisch und Milchprodukte zu verzehren. Außerdem lernen sie eine Welt voller Mitgefühl für die Tierwelt kennen.

11 – Die Umsetzung ist leichter als gedacht

Bei vielen Menschen scheitert der Schritt zu einem veganen Leben einzig und allein an dem Gedanken, dass sie es eh nicht umsetzen könnten. Dabei ist es heutzutage einfacher als je zuvor. Fast jeder Supermarkt hält vegane Lebensmittel bereit. Selbst ohne die Ersatzprodukte lässt sich problemlos ein leckeres, veganes Mahl zubereiten. Anfangs wird es sicher etwas aufwändiger sein, ein Gefühl für die Ernährungsform zu bekommen. Doch der Einstieg muss auch nicht zu 100 Prozent vegan sein. Es reicht bereits, die tägliche Portion Fleisch zu ersetzen und statt Kuhmilch Hafermilch oder Sojamilch in den Kaffee zu tun. Mit der Zeit wird es deutlich einfacher, seine Gewohnheiten umzustellen und vorwiegend vegan zu kochen.

Auch in puncto Kleidung ist es nicht schwierig. Da wo die geliebte Lederjacke hängt, können später vegane Jacken präsent sein. Hier muss die Jacke aus vergangenen Jahren keinesfalls entsorgt werden. Tragen Sie sie ruhig weiter. Wichtig ist, dass Sie keine neuen Kleidungsstücke aus Leder und Echtfell erwerben. Hier gibt es tolle Alternativen ohne Tierleid, die Sie ebenfalls toll einkleiden werden. Dasselbe gilt für Kosmetik.

Fazit – Vegan leben

Es ist nicht schwer, seine Ernährung umzustellen. Dies kann Schritt für Schritt erfolgen. Bereits kleine Umstellungen wirken sich positiv auf das Tierwohl, die Umwelt und auf die eigene Gesundheit aus. Auch in puncto Kleidung bewirkt der Blick aufs Etikett große Wunder. Entscheiden Sie sich bewusst für ethisch vertretbare Produkte und machen Sie die Welt aktiv zu einem besseren Ort für Mensch und Tier. Der vegane Lebensstil ist keinesfalls ein Verzicht. Er bringt neue Geschmäcker auf den Teller und gibt Ihnen rundum ein deutlich besseres Gefühl.