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Wie sich das Wachstum in der Recyclingbranche immer weiter steigert

Warum der Wachstum der Recyclingbranche wichtig ist

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Warum die Recyclingbranche wichtig ist

Beim Recycling geht es darum, aus Abfall wieder nutzbare Rohstoffe zu machen. Aus Sicht der Begrifflichkeit ist es dabei von der Wiederverwendung eines Gegenstands zu unterscheiden. Die Kategorisierung als Abfall ist dabei das Unterscheidungsmerkmal. Rohstoffe auf unserem Planeten sind begrenzt. Für die Produktion neuer Produkte werden aber immer mehr Rohstoffe benötigt. Vor allem Metalle gehören zu den begehrten Stoffen. In diesem Zusammenhang verfolgt das Recycling zwei Ziele.

Abfallvermeidung

Unsere Konsumgesellschaft hat ein sehr hohes Niveau des täglichen Lebens ermöglicht. Elektronische Helfer an jeder Ecke, Überwindung von weiten Strecken in kurzer Zeit, Medizin und Kommunikation: Was sich unsere Großeltern nur in fantastischen Romanen ausmalen konnten, ist in vielen Bereichen Wirklichkeit geworden und hat teilweise die Fiktion überholt.

Dieser Fortschritt kommt aber mit dem Preis des hohen Rohstoffbedarfs. Der technische Fortschritt führt auch dazu, dass Geräte schnell ausgemustert werden, da sie rasch überholt sind.

Recycling versucht aus diesem Abfall wieder wertvolle Rohstoffe zu gewinnen. Das reduziert die Müllberge und entschärft zumindest das Abfallproblem ein wenig.

Verfügbarkeit von Rohstoffen

Rohstoffe werden immer knapper. Recycling ermöglicht es, neben den natürlich vorkommenden Rohstoffen (meist aus Bergbauminen gewonnen) eine weitere Quelle zu erschließen. Wird das Recycling richtig durchgeführt, dann sind die daraus gewonnen sogenannten Sekundärrohstoffe genauso verwendbar für Neuprodukte.

Wie sich die Recyclingbranche in den nächsten Jahren entwickeln könnte

Die Zukunft kennt niemand, aber die positive Entwicklung von Unternehmen wie etwa Lindner Recyclingtech lässt sich durchaus auf die ganze Branche übertragen. Aber warum ist das so?

Verschiedene Gründe lassen sich identifizieren. Vor allem aus Sicht der Marktwirtschaft ist ein Wachstum der Recyclingbranche absolut nachvollziehbar.

Die Bevölkerung der Erde wächst. Dank der Globalisierung geht es den Menschen immer besser, das Einkommen wächst weltweit. Länder, die vor wenigen Jahrzehnten technologisch völlig abgehängt waren, können sich mittlerweile ein Leben auf westlichem Niveau leisten.

Um dieses Leben zu ermöglichen, sind Rohstoffe nötig. Da diese aber begrenzt sind, steigen die Preise, weil die Förderung nicht unbegrenzt möglich ist. Durch gestiegene Nachfrage und damit Preise werden auf einmal Methoden rentabel, die früher völlig unwirtschaftlich waren. Die Rede ist vom Recycling. Die aus dem Recycling gewonnen Materialien werden wieder dem Rohstoffmarkt zugefügt und helfen, die Nachfrage zu befriedigen und auch die Preise zu senken. Dabei sind die Effekte unterschiedlich. Rohstoffe, die in großen Mengen verfügbar sind, werden kaum recycelt, zumindest nicht aus wirtschaftlicher Sicht, sondern nur, um aus Umweltschutzgründen eine Trennung des Abfalls zu erzielen. Computerchips werden aus Silizium hergestellt, dessen Basis Sand ist. Hier wird es kaum zu nennenswerten Wiederverwendungen in der Zukunft kommen. Ganz anders sieht es schon mit seltenen Erden aus, bei denen bereits jetzt Mangel besteht.

Einen weiteren Effekt auf das Recycling eines bestimmten Rohstoffs kann auch ein Technologiewechsel sein. Kommt es aufgrund eines technologischen Durchbruchs zu einem Paradigmenwechsel, dann kann es passieren, dass ein vormals gefragter Rohstoff in kurzer Zeit obsolet wird in der Produktion.

Aber auch andere Faktoren, wie gesteigertes Umweltbewusstsein etwa, führen dazu, dass dem Schutz der Natur eine größere Bedeutung zugeschrieben wird, als noch vor ein paar Jahrzehnten und Recycling trotz hoher Kosten gesellschaftlich gefordert wird.